In diesem Beitrag geht es darum, mit dem Schreiben anzufangen.

Ich zeige dir, wie ich mit dem Schreiben starte, gebe dir Tipps, wie du anfangen kannst, etwas auf Papier zu bringen.

Zudem gehts darum, am texten dran zu bleiben.

Plus mein absoluter Geheimtipp der Schreibblockaden verhindern kann.

Einfach anfangen?

Durch meine vorherigen Beiträge weißt du nun, was du, in welcher Form schreiben willst. Du hast womöglich auch bereits ein tolles, für dich passendes Schreibtool gefunden.

Der folgende Schritt besteht jetzt daraus einfach zu starten.

Schnapp dir einen Stift oder deinen Laptop & schreib darauf los.

Ist dir das zu schnell?

Keine Angst

Grob gesagt gibt es 2 Arten von Autoren.

Nämlich die, die geradezu drauf los schreiben, die die Charaktere & Umgebung während des Schreibens aufbauen.

Die 2. Autorenart legt das alles fest, bevor es richtig an das Verfassen des Buches geht.

Was dir besser liegt, oder was grundsätzlich sinnvoller ist, kann ich dir leider nicht verraten. Das muss jeder für sich selbst herausfinden.
Ich bin ein Mischtyp.

Ich habe mir am Anfang 3 Charaktere herausgefiltert, die ich unbedingt in meinem Buch haben wollte. Die anderen kommen jetzt nach & nach.

Bei mir fließen die Gedanken nur so, wenn ich an meinem Buch arbeite. Deswegen bringt es mir wenig, vorher festzulegen über was ich genau schreiben soll, wenn währenddessen ganz andere Ideen aus mir heraus sprudeln.

Strukturiere deinen Text vor

Gehörst du zur 2. Kategorie?
Dann beginne damit, aufzuschreiben welche Charaktere du in deiner Geschichte haben willst.

Beschreibe sie & halte stichpunktartig fest, welche Rolle sie in deiner Story einnehmen dürfen, beschreibe die Umgebung, in der deine Geschichte spielt.

Strukturiere alles durch.

Denkbar wäre auch, dass du schon festlegst, wann dein Höhepunkt stattfindet & wie dieser aussieht.

Prinzipiell ist es möglich, dass du so dein ganzes Buch bereits einmal grob aufbaust.

Bei dem Schreibprogramm, welches ich nutze, gibt es die Option ein Mindmap anzulegen. So befindet sich alles, was ich im Vorhinein strukturiert griffbereit, wenn ich nicht mehr genau weiß, wo lang es gehen soll in meiner Geschichte. Außerdem ist es möglich, eine Personendatenbank anzulegen. Dort legt man fest wie die Charaktere heißen, wie sie aussehen, welche Rolle sie einnehmen, wie sie wirken etc etc.

Ein grandioses Tool, wie ich finde.

Vor allem, wenn man die Orientierung doch mal verlieren sollte, hat man gleich wieder alles parat, um wieder auf den richtigen Kurs zu kommen.
Wo & wie du all deine groben Strukturen aufschreibst, ist nicht wichtig.

Es zählt nur, dass du damit zurechtkommst, alles auf einen Blick bei dir hast & es einigermaßen geordnet ist, sodass du die Notizen gleich wieder findest.

Motivation beibehalten

Hast du das alles erledigt bzw. wenn du zur 1. Kategorie gehörst auch nicht, liegt es daran, am Ball zu bleiben.

Es ist wirklich hilfreich, sich kleine Ziele zu setzen, um motiviert bei der Sache zu bleiben. Es hilft dir nicht, an einem Tag 3 Seiten zu schreiben, um danach ein halbes Jahr lang gar nichts mehr für dein Werk zu machen.

Klar, irgendwann wirst du damit auch dein Buch zu Ende schreiben.

Aber ist es wirklich dein Ziel, dein Buch, dein Projekt, dein Baby irgendwann fertig zu haben?

Kann ich mir nicht vorstellen.
Wenn ich Ziele habe, will ich diese so schnell wie möglich erreichen. Ich denke, das ist bei der Mehrheit der Fall.

Es ist doch viel zu Schade, Projekte auf einen unbestimmten Zeitpunkt in der Zukunft zu verschieben.

Aus irgendwann wird häufig ein nie.

Aus diesem Grund ist Motivation das A & O.

So bleibst du kontinuierlich daran weiterzuschreiben & somit auch schneller ans Ziel.

Du kannst beispielsweise ein Tagesziel, Wochenziel oder auch Monatsziel formulieren. Ganz wichtig dabei ist:

Schreib dir das auf & häng es auf!

Zwar so, dass du es jeden Tag siehst. Falls du weißt, du kannst dich nur schwer aufraffen, überlege dir Strafen, wenn du etwas nicht geschafft hast.

Nimm dir dazu einen guten Freund oder Bekannten, weihe ihn in diesen Plan ein.

Es ist nur wichtig, dass diese Person wirklich auch dran bleibt, die Strafe einzufordern, wenn du etwas nicht geschafft hast. Klar, deine Ehrlichkeit gegenüber dieser Person ist Voraussetzung.

Leider belügen wir uns sehr oft, um keine Schwäche zu zeigen, uns nicht einzugestehen, dass wir „versagt“ haben. Halte dir deswegen immer dein großes Ziel vor Augen.

Klar, der Weg ist steinig, sehr steinig. Aber wenn du ehrlich zu dir bist, die Strafen bezahlst, wenn du dein kleines Ziel nicht erreicht hast, dich belohnst, wenn du es geschafft hast, dann wirst du diesen Weg meistern.

Da bin ich mir sicher!

Wie sehen diese Zwischenziele aus?

Als Tagesziel kannst du zum Beispiel 2 Sätze nehmen.

Als Wochenziel 1 Seite.

Als Monatsziel 1 Kapitel.

Ob du nun alle drei Ziele auf einmal festlegen willst, oder dir nur eines herauspickst, welches dir am besten zu meistern vorkommt, liegt ganz bei dir.

Auch wie du die Strafen gestaltest liegt ganz bei dir. Meine Erfahrung zeigt, wenn man Geld bezahlt, für Dinge, die man nicht geschafft hat, spürt man einen großen Schmerz. Dieser Schmerz motiviert sehr, die Ziele zu erreichen.

Du kannst aber auch andere Strafen auswählen zum Beispiel 30 Minuten laufen gehen, den „Überwacher“ zum Essen einladen, eine Woche keinen Kaffee trinken oder keine Schokolade essen.

Nur wähle eine Sache, die dir wirklich weh tut.

Ansonsten bringt das Ganze nichts.

Wenn du dir denkst: „Ach egal, ich mag Schokolade eh nicht, diese 7 Tage ohne Schoki bring ich locker rum“, wirst du dein Ziel nicht erreichen. Genauso sieht es mit den Belohnungen aus.

Die müssen so stark sein, dass du dir den Hintern aufreißt, um diese Sache endlich zu bekommen. Solch ein System mit Belohnungen & Strafen lässt sich übrigens auf jeden Bereich anwenden.

Ich habe zum Beispiel schon ewig vorgehabt abzunehmen, habe es nie geschafft. Erst als ich diese Methode darauf angewendet habe, gehts endlich mit den Kilos verlieren.

Ich verrate dir jetzt auch, was mein Preis für die ersten 8 Kilo weniger war: das neue IPhone. Sobald ich diese Belohnung aufgeschrieben habe, hat es nicht lange gedauert & ich konnte es endlich in der Hand halten.

Vorher hätte ich mir nie gedacht, dieses Ziel überhaupt irgendwann erreichen zu können.

Ich fasse nochmal zusammen

Fang an mit dem Schreiben!

Finde heraus, ob du deine Inspiration beim Schreiben bekommst oder es dir leichter fällt, dich an Skripte zu halten. Falls das der Fall sein sollte, gestalte die Skripte & beginne dann. Lege dir ein kleines Zwischenziel fest, eine Belohnung & eine Bestrafung dafür.

Suche dir einen Menschen, der das genau überwacht.

Sei ehrlich zu dir & der Person.
Mit diesem Trick bleibst du motiviert & kannst schon bald dein eigenes Buch in der Hand halten & deine Geschichte mit der Welt teilen.

Geheimtipp

Wie versprochen verrate ich dir noch meinen absoluten Geheimtipp um am Schreiben dranzubleiben:

Ich denke du kennst das, du bist absolut im Flow, die Wörter sprudeln nur so aus dir heraus, in dir 1000 Ideen, wie es weitergeht. Viele machen den Fehler & schreiben sich in diesem Flow die Finger blutig.

Doch denken wir mal weiter:

Wenn du in dieser Situation all deine Gedanken niederschreibst, hörst du mit dem Texten auf, ohne eine Inspiration zu haben, wie es am nächsten Schreibtag weitergeht.

Wenn du nicht weißt, in welcher Weise du weitermachen sollst, hast du dann die Motivation, dich wieder an den PC zu setzten & weiterzuschreiben?

Die Antwort ist „Nein“.

Aus genau dem Grund finde ich es wirklich enorm wichtig, den Schreibtag abzuschließen, wenn noch Ideen im Kopf sind.

So bist du motiviert am nächsten Tag, oder wann auch immer der nächste Schreibtag ist, weiterzumachen. Denn man hat ja weitere Ideen, wie es weitergeht. Mit dem Trick erspart man sich auch viele Schreibblockaden.
Nimm dir meinen Geheimtipp wirklich zu Herzen. Es gibt nichts Schlimmeres für einen Autor vor einem Blatt (ob virtuell oder real) zu sitzen & nicht zu wissen, was man schreiben soll.

Zum Schluss interessiert es mich sehr, zu welcher Autorenkategorie du gehörst! Wie sehen deine Teilziele aus?

 

Deine Natalie

 

 

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