Was ist ein Erfolgstagebuch & wieso brauchst du es unbedingt für deinen Erfolg?

Ein Erfolgsjournal oder auch Erfolgstagebuch ist kein normales Tagebuch.
Was der Unterschied ist, warum du unbedingt eins führen solltest & wie du es aufbauen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist der Unterschied zwischen einem Erfolgstagebuch & einem normalen Tagebuch?

Bei einem üblichen Tagebuch richtet sich der Fokus auf alle Dinge, die dir an einem Tag passieren – häufig also auf die negativen Geschehnisse. Denn die meisten Menschen sind eben in der negativen Gedankenspirale gefangen & konzentrieren sich nur auf das Negative.

  • Streit mit der Familie oder Freunden
  • Kollegin kam zu spät zur Arbeit
  • Kollege arbeitet nicht hart genug
  • Die Kinder räumen nicht auf
  • Der Mann kocht nie was zu essen
  • Die Frau nörgelt den ganzen Tag nur rum

So oder so ähnlich sehen wohl die meisten Tagebücher von Erwachsenen aus. Wie du siehst nicht ein einziger positiver Punkt. Kein Wunder also, dass die Mehrheit an Depressionen leidet, nur negativ denkt & einfach alles mies redet.
Sie konzentrieren sich einfach immer nur auf das Missliche, was sie zudem sehr sehr oft nicht ändern können.

Bei einem Erfolgstagebuch oder Erfolgsjournal dagegen schreibst du nur erfreuliche Sachen auf. Du hältst fest, was du heute erreichen konntest, über welche Grenzen du gegangen bist, wie du deinem Ziel ein Stück näher gekommen bist.
Du konzentrierst dich nur auf das Positive. Auf die Dinge, die du ändern kannst. Auf die Dinge, auf die du stolz bist.

Du siehst also, das Erfolgstagebuch ist keineswegs mit einem normalen Tagebuch zu verwechseln.

Es ist mehr als das.

Meine Top 10 Gründe, ein Erfolgstagebuch zu führen

Hier zeige ich dir meine Top 10 der Gründe für ein Erfolgstagebuch. Wieso ich denke, dass jeder Mensch es braucht.

Okay, zumindest die, die erfolgreich werden wollen.

1. Eigenen Erfolg bewusst machen

Das kennst du sicherlich auch. Du hast etwas von großem Wert erschaffen, beispielsweise ein Ebook erstellt. Doch du kannst diesen Erfolg nicht annehmen. Du redest ihn herunter. Du denkst: Was ist das schon, das schafft ja jeder.
Mit dem Erfolgsjournal lernst du, täglich mehr & mehr deine Erfolge anzunehmen. Du lernst, deine Fortschritte zu sehen.

Du redest sie nicht mehr klein.

Du leugnest sie nicht mehr.

2. Selbstvertrauen steigern

Der Punkt ist die logische Konsequenz aus dem ersten Punkt. Wirst du dir deiner Erfolge bewusst, steigt dein Selbstvertrauen & Selbstbewusstsein immens.

Du merkst richtig, was du alles schaffen kannst.

Du fängst an, dich selbst zu respektieren.

3. Motivation steigern

Viele Menschen verlieren ihre Motivation, weil sie denken, sie kommen nicht vorwärts. Sie sehen sich die ganze Zeit hart arbeiten, ignorieren aber ihre Erfolge & erreichte Ziele. Mit dem Schreiben eines Erfolgsjournals umläufst du dieser Falle. Du bist motiviert, weil du merkst: die harte Arbeit zahlt sich aus. Du realisiertst: es geht voran.

4. Festes Ritual

Planst du das Erfolgsjournal jeden Abend zu führen, ergibt sich daraus rasch ein fixes Ritual, eine feste Struktur.Diese beiden Sachen sind enorm bedeutsam für deinen weiteren Erfolg.

Ohne Strukturen geht nichts. Deswegen fang mit kleinen Strukturierungen wie dem Erfolgstagebuch an & werde süchtig danach.

5. Fokussiere dich auf das Positive

Wie anfangs schon beschrieben, fokussierst du dich beim Aufschreiben deiner Erfolge auf das Positive.

Du gehst die Erlebnisse des Tages noch einmal durch & konzentrierst dich nur darauf herauszufinden, was deine Triumphe heute waren.

Schnell wirst du merken, wie sich das auf dein ganzes Denken auswirkt.

Damit legst du den Grundbaustein für ein positives Mindset, was dazu führt, dass du gar keine andere Wahl hast, als erfolgreich zu werden.

6. Lass das Negative hinter dir & brich aus der negativen Gedankenspirale aus

Das ist die logische Konsequenz aus dem 5. Punkt. Du lässt das Negative hinter dir, da du nur nach dem Positiven Ausschau hältst. Die negative Gedankenspirale wird schwächer & schwächer.

Das Negative hat es immer schwerer sich in den Vordergrund zu drängen.

7. Du lernst, den Tag Revue passieren zu lassen

Vielleicht gehörst auch du zu den Leuten, die abends müde von der Arbeit nach Hause kommen & dann halbtot ins Bett fallen. Ohne sich darüber zu freuen, welch schöner Tag es wieder war.

Oder sich die Zeit zu nehmen zu reflektieren wie man bestimmte Situationen das nächste Mal besser gestalten könnte.

Nimm dir die Zeit, die Tage bewusster zu erleben, indem du jeden Abend über den gelebten Tag nachdenkst.

8. Du siehst,  die kleinen Sachen machen den Unterschied

Oft unterscheiden sich erfolgreiche Menschen von den erfolglosen Menschen, weil die Erfolgreichen einige Dinge anders machen.

Das Schreiben eines Erfolgstagebuchs gehört definitiv zu den kleinen Dingen, die diesen Unterschied ausmachen.

Wenn du die Liste ansiehst, wirst du merken, dass es in der Umsetzung wirklich eine kleine Umstellung ist, doch im Kopf passiert eine ganze Menge.

Der Kopf strukturiert sich ganz anders um.

Die Denkweise verändert sich komplett.

Du programmierst dich auf Erfolg.

9. Zielstrebigkeit fördern

Hast du das Ritual eingeführt, jeden Abend deine Erfolge in ein Buch zu schreiben, wird das deine Zielstrebigkeit auf jeden Fall steigern.

Du wirst süchtig nach Fortschritten. Du kannst es nicht mehr erwarten am nächsten Tag wieder viele Triumphe zu sammeln.

Dein Produktivitätslevel geht durch die Decke. – Garantiert.

10. Du fühlst dich mega gutstolz sein auf Erfolge

Zum Schluss führen die vorherigen Punkte nur dazu, dass du dich einfach nur mega gut fühlst. Du gehst mit einem Strahlen durch die Gegend, du denkst positiv, du bist zielstrebig & motiviert.

Alles wendet sich zum Guten.

Das Negative hat nicht mehr die Macht über dein Gehirn.

Wie du das Erfolgsjournal führst

Du brauchst dafür nichts Besonderes.

Es reicht prinzipiell ein einfaches Blatt Papier & ein Stift.
Willst du das Ritual allerdings zu etwas Besonderem machen, rate ich dir, deine Erfolge auch in etwas Besonderem festzuhalten.

Manche füllen über das ganze Jahr hinweg ein leeres Glas mit ihren Erfolgen.
Eine andere Möglichkeit bietet ein schickes Notizbuch, ein schöner Kalender, eine schöne Mappe oder Ähnliches.
Bist du eher ein digitaler Typ, kannst du natürlich auch eine App für deine Erfolge installieren.

Oder sie in einer Word- oder Exceltabelle festhalten.
Wichtig ist nur, dass du es jeden Abend führst. Deswegen sollte es eine Methode sein, die du richtig gut findest & die dir wahre Freude bereitet es regelmäßig zu machen. So sorgst du für die Motivation regelmäßig ins Erfolgsjournal zu schreiben.

Gestalten kannst du das, wie es dir besser gefällt. Entweder führst du deine Erfolge als Stichpunktliste, schreibst ganze Sätze oder verfasst über deine täglichen Erfolge sogar Kurzgeschichten.
Probier dich aus & finde so den Weg, der dir am besten gefällt & mit dem du gerne jeden Tag deine Fortschritte festhältst.

Was sich bei mir geändert hat, seit ich ein Erfolgstagebuch führe

Zum Schluss will ich dir noch verraten was sich bei mir geändert hat, seit ich mein Erfolgstagebuch führe.
Bevor ich damit anfing, war ich ein sehr negativer Mensch. Ich habe viel gearbeitet, doch habe ich meine Erfolge nicht wahrgenommen.

Ich habe sie regelrecht ausgeblendet & mir eingeredet ich hätte den ganzen Tag nichts geschafft. Ich war immer unzufrieden mit dem, was ich getan habe. Hatte ständig ein negatives Gefühl, weil ich keine Fortschritte sah.

  Im Juli bin ich auf das Erfolgsjournal gestoßen.

Ich dachte erst, ich brauche es nicht, da ich eh keine Erfolge haben werde, die ich dort einpflegen könnte.
Doch eine kleine piepsige Stimme in meinem Kopf drängte mich doch dazu damit anzufangen meine Erfolge aufzuschreiben.
Am ersten Abend saß ich da & wusste so gar nicht so recht, was ich reinschreiben soll.
Ich hatte an dem Tag Spätdienst im Krankenhaus & habe davor angefangen einen Blogartikel zu schreiben. Ich dachte mir, das war ein stinknormaler Tag in meinem Leben. Ich hab doch nichts Besonderes gemacht.
Dennoch schrieb ich auf:

Thema für Blogartikel überlegt, angefangen den Artikel zu schreiben. Start von Erfolgsjournal, gute Arbeit im Krankenhaus geleistet.

Es fühlte sich wirklich befremdlich an so etwas aufzuschreiben. Was war schon besonders daran?
Nach nur 2 Tagen machten sich dann die ersten positiven Veränderungen bemerkbar. Ich hatte keine Hemmungen mehr, die Dinge aufzuschreiben, die ich geschafft hatte.

Ich begann langsam, meine Erfolge reell zu sehen. Wer setzt sich vor dem Spätdienst im Krankenhaus schon vor den Laptop & überlegt, was er mit seinen Lesern teilen will? Wer arbeitet denn freiwillig mehr als nötig?

Ich begann immer stolzer auf mich zu werden. Ich wurde motivierter, denn ich sah, dass ich wirklich etwas leiste. Ich sah, dass es Sinn gibt, was ich mache.

Mein Selbstvertrauen wuchs, mein Selbstrespekt stieg & stieg.

Meine Zielstrebigkeit verdoppelte sich.

Und das Wichtigste: Ich fühlte mich einfach pudelwohl. Ich denke positiver & genau das hat einen enormen Einfluss auf mein komplettes Leben.

Wenn du stolz auf dich bist, positiv denkst, motiviert bist – genau dann erst beginnt dein Leben wirklich.

Jetzt arbeite ich bereits 2 Monate mit dem Erfolgsjournal. Die positiven Auswirkungen werden jeden Tag noch stärker. Was mich noch mehr motiviert: Meine Erfolge werden auch immer größer & bedeutender:

50 Minuten Cardiotraining, 2 Instagramstoryvideos, 1 Instagrampost, Blogboostgruppe erstellt, mit 3 Videokursen gearbeitet

Fang an, deine Errungenschaften, Fortschritte & Resultate aufzuschreiben!

Worauf wartest du noch?

Hast du schon ein Erfolgstagebuch?
Was hat sich seitdem für dich verändert?
Schreib es mir in die Kommentare.

Deine Natalie

 

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Janet - 1. September 2017

Super Artikel und ich kann es auch nur empfehlen so ein Erfolgstagebuch zu führen. Bevor ich damit anfing ging es mir wie dir. Ich hatte immer das Gefühl nichts zu schaffen. Man hängt einfach in einem Alltagstrott und hat keinen Blick dafür was wir fast alle tagtäglich leisten. Und vorallem bin ich bereits Ende des Monats oft selbst erstaunt was sich da alles angesammelt hat. Das vergisst man nämlich auch schnell wieder. Ein tolles Gefühl wenn man sich drauf einlässt, dass den Fokus ins Positive lenkt! Lg

Reply
    Natalie - 1. September 2017

    Ja genauso ist es! Find ich klasse, dass du auch ein Erfolgstagebuch führst & genauso positive Auswirkungen bemerkst wie ich. Ein echter Gamechanger!

    Reply
Christina Schindler - 1. September 2017

Hi Natalie,

ich habe selbst lange ein Erfolgstagebuch geführt und es hat sich bei mir ähnlich geäußert wie bei dir. Das Erfolgsdenken wird damit zur Gewohnheit und das ist großartig.

Diese Art von spezialisierten Tagebüchern lässt sich auch noch für viele Themen nutzen, zum Beispiel lohnt sich auch ein Dankbarkeits- oder Glückstagebuch. Das sind unglaublich wirkungsvolle Werkzeuge zur persönlichen Entwicklung.

Es kann sich allerdings auch lohnen negative Erlebnisse nieder zu schreiben, dann kann man die eigenen Gedanken besser ordnen und verarbeitet schon währends des Schreibens das Erlebte.

Danke für den super Tipp!

Alles Liebe,
Tina

Reply
    Natalie - 1. September 2017

    Ich danke DIR für die Inspiration noch weitere spezialisierte Tagebücher anzufangen. Das klingt richtig gut!

    Reply

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