Was ist diese Komfortzone & wieso ist es so wichtig sie zu erweitern?

Du traust dich nicht aus deiner Komfortzone heraus?
Aus diesem kleinen kuscheligen Bereich, der sich so heimisch anfühlt?
In dem du dich so pudelwohl fühlst?

Ich versteh das. Wirklich. Auch mir fällt es immer noch schwer, da raus zu gehen & das eisige Gebiet außerhalb der Mauer auch zu meinem Wohlfühlbereich zu machen.

Wieso das so wichtig ist, dass du das durchziehst, zeige ich dir in meinen Top 9 Gründen deine Komfortzone zu verlassen.

Plus 5 Wege es wirklich zu wagen.

Komfortzone- Was ist das?

Diese Zone ist ein Bereich, in dem du dich wohl fühlst.

Wieso fühlst du dich dort wohl?

Weil du alles kennst. Es kommt nichts Neues mehr hinzu.

Dein Job, deine Familie, deine Freunde, dein Lieblingsshop sogar dein Lieblingsreiseziel.

Alles liegt innerhalb dieser Zone. Hinter der Mauer befinden sich dir unbekannte oder unangenehme Sachen.

Beispielsweise ein fernes Land, die Selbstständigkeit, eine neue Fähigkeit, ein Umzug in eine andere Stadt.
Komfortzone ist also das Alte & Gewohnte.

Die Routine.

Gewohnheit.

Alltagstrott.

Warum solltest du deine Komfortzone verlassen, und das regelmäßig?

1. neuen Schwung für den Alltag

Du kennst das sicher: Der Wecker klingt früh morgens. Du quälst dich aus dem Bett hinein in den Job. Nach dem Feierabend gehst du in den Supermarkt, schmeißt den Haushalt und gehst irgendwann wieder schlafen, weil morgen wieder der Wecker klingelt.

Tag für Tag für Tag.

Klingt langweilig? Ist es auch.

Aber eben leider die Realität von sehr vielen Menschen. Um wieder neuen Schwung in deinen Alltag zu bringen, mach etwas ungewöhnliches.

Lass nicht zu, dass dein Leben langweilig ist!

2. Selbstbewusstsein aufbauen

Plagen dich dauernd Selbstzweifel?

Glaubst du nicht an dich?

Denkst du nur Schlechtes über dich?

Traust du dir nichts zu?

Spätestens wenn du nur eine Frage mit einem klaren Ja beantworten kannst, solltest du schleunigst deine Komfortzone erweitern.

Warum?

Du machst etwas für dich Ungewohntes, etwas was dir auch etwas Angst macht.

Hast du diesen Schritt über die Grenze gewagt, gibt es deinem Selbstbewusstsein einen Boost.

Deine Persönlichkeit wird sich weiterentwickeln, denn- du hast etwas geschafft, obwohl du dachtest, du könntest es nicht.

Sag Hallo zu deinem neu gewonnnen Selbstbewusstsein.

3. Aktiviere dein Leben

Wie bei Punkt 1 beschrieben sehen viele Menschen immer nur das Gleiche. Gehörst du auch dazu?

Dabei läufst du Gefahr, dein Gehirn einschlafen zu lassen. Einfach nur noch auf Autopilot durch dein Leben zu gehen.

Verlässt du deine Komfortzone, rüttelst du deine grauen Zellen wieder auf.

Du hast wieder einen Fokus.

Du spürst wieder, was es heißt zu Leben.

4. Lerne Neues

Ist es nicht öde, nach der Ausbildung oder dem Studium nichts Neues mehr zu lernen?

Immer nur das Gleiche zu machen?

Begib dich auf das eisige Feld hinter der Mauer deiner Komfortzone.

Lerne Neues dazu.

Erweitere deine Fähigkeiten.

Mache neue Dinge.

Entdecke den Spaß am Leben.

5. Lerne dich neu kennen

Sicherlich kennst du dich gut. Schließlich kennst du dich seit Geburt an.

Doch ich verrate dir etwas:

Unser Selbstbild setzt sich aus dem zusammen, was andere dir ständig gesagt haben.

Ich geb dir ein Beispiel: Hörst du ständig, du könntest nicht kochen, wirst du nicht kochen. Du lässt es sein, weil du der felsenfesten Überzeugung bist, du könntest es wirklich nicht. Obwohl du es noch nie probiert hast. Du hast regelrecht Angst davor den Kochlöffel zu schwingen.

Stellst du dich dann eines Tages dieser Angst & deinen Zweifeln kann es passieren (mit großer Wahrscheinlichkeit sogar), dass du merkst, wie gut du kochen kannst & wie viel Freude es dir bereitet.

Du hast dich dann ein ganzes Stück besser kennen gelernt, indem du deine Komfortzone erweiterst.


6. neue Energie gewinnen

Du fühlst dich ständig müde & schlapp? Hast keine Energie mehr?

Du willst das ändern?

Wenn du deine Komfortzone verlässt, aktiviert das deinen ganzen Körper.

Durch die Abwechslung bringt Es deinen Kopf wieder in Schwung. Du wirst dich wieder fitter und vitaler fühlen.

Dein Energielevel steigert sich extrem.


7. stärker werden

Wenn du in der Kuschelzone bleibst, wirst du zusehends schwächer.

Du entwickelst deine Persönlichkeit nicht weiter.

Du verkümmerst nach und nach, wenn du nichts Neues ausprobierst.

Stärke deine Persönlichkeit, indem du deine Komfortzone so oft wie möglich verlässt.


8. Selbstständig werden

Mit selbstständig meine ich nicht nur berufliche Selbstständigkeit.

Auch das Leben auf eigenen Beinen zu stemmen.

Dazu musst du deine Komfortzone verlassen.


Ausziehen, Haushalt selbstständig machen. Nur so wirst du dein eigenes Leben selbstständig stemmen.

9. Erfolgreich werden

Wünschst du dir ein Leben im Luxus?

Stellst du dir vor, wie du auf der Bühne stehst oder über den roten Teppich schlenderst?

Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, musst du deine Komfortzone verlassen.

Indem du nur jeden Tag das gleiche machst, nichts Neues dazulernst und kein Selbstvertrauen hast, wirst du nie zum Erfolg kommen.

So hart dieser Satz auch klingen mag – das ist die Wahrheit.

immer das gleiche machen

Wie entkommst du der gemütlichen Zone?

Du hast jetzt meine Top 9 Gründe zum Verlassen der Komfortzone erfahren.

Wahrscheinlich brennt es dir jetzt in den Fingern, zu erfahren wie du es schaffst, da raus zu kommen.

Ganz kurz gesagt: Mach das, wovor du Angst hast.

Was dir Schweißperlen auf die Stirn treibt, was dein Herz schneller schlagen lässt, was deine Handflächen schwitzig werden lässt.
Etwas worüber du zweifelst es jemals machen zu können.

 

5 Wege zum Verlassen der Komfortzone

Zum warm werden nenne ich dir jetzt 5 Wege, damit du den Mut hast, deine Komfortzone wirklich zu verlassen.

Diese Tipps helfen dir, den großen Zeh über die Linie zu bewegen. Nachdem du das geschafft hast, wirst du den Mut haben einen ganzen Schritt oder gar noch mehr rauszumachen.

1. Passanten nach dem Weg fragen

Für viele ist es eine wahre Überwindung fremde Leute einfach so auf der Straße anzusprechen. Besonders dann, wenn sie eigentlich gar keine Hilfe von ihnen brauchen.

Diese Übung habe ich an erste Stelle gestellt, weil es wirklich jeder & überall durchführen kann.

Geh raus auf die Straße, sprich jemanden an & frage nach dem Weg.


Ganz egal ob du den Weg wirklich nicht kennst oder nur so tust als ob.

Alternativ kannst du auch einfach nach der Uhrzeit fragen.

Nachdem du das gemacht hast, wirst du dich schon deutlich selbstbewusster fühlen. Und wenn nicht, wiederhole diesen Schritt oder mach die anderen Übungen, die ich dir zeigen werde.

2. Mach etwas „verrücktes“

Das kennst du sicher auch.

Du schlenderst durch die Stadt & siehst dabei jemanden, der etwas Seltsames macht & sich nicht drum schert, was die anderen Passanten wohl darüber denken könnten.

 

Ich saß letztens in der U-Bahn zur Arbeit. Ein Mann stieg ein und redete lauthals mit sich selbst. Er zog alle Blicke auf sich. Doch er störte sich nicht daran. Er beachtete sie gar nicht. Als ob er der einzige Mensch in der U-Bahn wäre, redete er munter weiter mit sich selbst.

Er bekam sofort meinen vollsten Respekt.

Ich komme mir meistens schon richtig komisch vor, wenn ich zwei verschiedene Socken anhabe, die die anderen gar nicht sehen können.

Und trotzdem denke ich mir oft: Was sollen die Leute nur denken, wenn sie sehen dass eine Socke dunkelblau ist & die andere schwarz?

Ja, auch ich muss noch weiter aus meiner gemütlichen Zone raus.

Geh raus & mach etwas Unnormales.


Und wenn es nur das Anziehen von zwei unterschiedlichen Strümpfen ist. Du kannst dich immer weiter steigen. Vielleicht laufen wir uns eines Tages auch selbstgesprächeführend über den Weg.

3. Sage mehr Nein als Ja (Nur nicht zu diesem Artikel)

Mach etwas, was du sonst nicht machen würdest.

Viele Leute, vielleicht gehörst du auch dazu, haben Angst davor nein zu sagen.

Dieses kleine Wort ist eine echte Überwindung.

Was denkt Lena nur davon, wenn ich nicht mache, was sie will?

Was soll Mama nur denken, wenn ich sage, ich komme am Wochenende nicht zum Essen vorbei?

Was denkt Maria nur davon, wenn ich ihr sage, ich komme nicht mit ins Kino, weil der Film langweilig ist?

Was denkt nur Benjamin davon, wenn ich sage, ich will mich nicht mit ihm treffen?

Sei mutig und sag nein zu den Dingen, die du gar nicht willst.

Bau deinen Selbstrespekt wieder auf, indem du den Schritt aus der Komfortzone gehst


4. Mach das was du willst – wenn nötig alleine

Da läuft dieser wahnsinnig interessante Film im Kino.

Keiner deiner Freunde will ihn sehen. Du wirst ganz traurig, weil du ihn nicht sehen kannst.

Moment: Was genau hält dich davon ab diesen tollen Film alleine anzusehen? Denkst du, im Kino achtet jemand darauf ob du mit oder ohne Begleitung bist?

Was ich damit sagen will: Wenn du etwas machen willst, mach es alleine, wenn du keinen Partner dafür findest. Ob Kino, Essen gehen, reisen, Konzertbesuch.

Mach es alleine.


Das erweitert deine Komfortzone extrem.

5. Stell dich immer mehr gegen dein Bedürfnis, in der Kuschelzone zu verharren

Wenn du die letzten 4 Übungen erfolgreich durchgeführt hast, bist du dran deine eigene Challenge zu starten.

Überleg dir, was dir Unbehagen bereitet, was dir Angst macht. Und dann → wirf die Zweigel und Ängste in den Papierkorb oder Sondermüll.

Mach es einfach.

Deine Komfortzone kann nicht groß genug sein.

Übertriff dich jeden Tag selbst.


Fühle die Veränderungen, die ich dir im ersten Teil dieses Artikels genannt habe.

Fazit zum Verlassen der Komfortzone

Um das kuschelige Reich was sich Komfortzone nennt zu verlassen, mach dir bewusst, welche positiven Auswirkungen es hat.

Stell dir vor wie es wäre, nicht mehr so eingeschränkt zu sein.

Stell dir vor wie du immer selbstbewusster, vitaler und selbstständiger wirst.

Nimm diese Energie und mach die 5 Dinge, die ich dir geraten habe.

Mach immer weiter und weiter.

Werde besser, werde selbstsicherer.

Gönne deinem inneren Schweinehund eine Sendepause.

Entwickle deine Persönlichkeit.

Fang an zu leben.

Welche Schritte hast du bereits unternommen um deine Komfortzone zu erweitern?
Erzähl mir von deinen Erfahrungen in den Kommentaren.

 

Deine Natalie

 

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Natalie
 

Hi, ich bin Natalie. Bücher- Reise- & Sportjunkie. Ich lebe immer mehr nach den Vorstellungen meines perfekten Lifestyles. Ich zeige dir meinen Weg dorthin, mit allem was dazugehört.

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Die ersten Schritte zum Autor - Natalie Müller - 21. August 2017

[…] Anfangs fühlte es sich befremdlich an, so weit außerhalb meiner Komfortzone. […]

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