Schreibroutine

 

In meinem neusten Beitrag geht es um die Schreibroutine.

Ich gebe dir hier Tipps, wie du deine Schreibroutine findest, wie du sie aktiv umsetzt. Zusätzlich verrate ich dir wie meine eigene Schreibroutine aussieht.

Was ist eine Schreibroutine?

Fragt man Google, was eine Routine ist, kommt dabei heraus:

Eine Routine ist etwas, was durch längere Umsetzung zur Gewohnheit geworden ist. Eine Gewohnheit ist etwas, was man ohne nachdenken macht.

Man kann also sagen:

Eine Schreibroutine ist eine Handlung, die du du immer wieder & wieder mit dem Schreiben verbindest, bis es zur Tradition geworden ist.

Denkt man weiter, ist eine Tradition etwas, was man gerne mach, worauf man sich richtig freut.

Denk nur mal an das gemeinsame Christbaumschmücken vor Weihnachten. Da freut man sich lange vorher schon, bis es endlich wieder soweit ist, den Baum mit hübschen Kugeln zu verzieren.

Genau so solltest du deine Schreibroutine aufbauen. Nämlich immer mit Dingen verbinden, die du total gerne machst.

So stellst du sicher, dass du es solange wiederholst, bis du gar nicht mehr anders kannst als darauf hin zu fiebern endlich wieder schreiben zu können.

Wie du deine Schreibroutine findest

Sowie im oberen Absatz bereits erwähnt, solltest du das Schreiben mit Sachen verbinden, die du gerne magst.

Das kann vor dem Schreiben sein, währendessen, danach- oder auch im besten Falle in allen 3 Situationen.

Gehst du gerne spazieren? Kombiniere das doch. Geh vor dem Schreiben eine Weile spazieren. Dabei kannst du super Inspirationen finden.

Es ist auch möglich, als Belohnung danach spazieren zu gehen, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

Trinkst du gerne Tee? Koch dir deinen Lieblingstee & genieße ihn, während deine Finger über die Tasten fliegen. Das gleiche ist mit Eis oder Keksen essen auch denkbar.

Als Abschluss empfehle ich dir, eine Belohnung einzubauen. Belohnungen sind wichtig, um motiviert zu bleiben.

Mach etwas, was dir wirklich Freude bereitet, nachdem du etwas geschrieben hast. Koch dir ein leckeres Gericht, schau deine Lieblingsserie oder treibe Sport.

Je nachdem was dir gut tut.

Ich Rate dir sowieso:

Schau dir nicht irgendetwas von anderen ab, nur weil das der perfekte Weg für sie ist.

Jeder Mensch ist anders. Nur weil es der anderen Person gut tut, heißt es nicht, dass diese Herangehensweise für dich auch passen muss.

Mit diesem Beitrag will ich dir Inspiration bieten, wie du deine Schreibroutine gestalten könntest. Es liegt an dir, diese Vorschläge auf dich wirken zu lassen.

Höre in dich hinein, ob sich die einzelnen Vorschläge für dich gut anfühlen.

Beginne danach verschiedene Dinge auszuprobieren, um reflektieren zu können, was dir am besten getan hat.

Du musst dich damit wohl fühlen, kein anderer.

Vor dem Schreiben

Bevor du loslegst empfehle ich Tätigkeiten auszuführen, die dich inspirieren, motivieren & dich auf den Schreibprozess einstimmen. Zum Beispiel

  • spazieren gehen
  • lesen
  • Videos anschauen
  • Musik hören
  • Tee/ Kaffee kochen
  • Schreibtisch vorbereiten

Das sind nur ein paar Gedankenanstöße, was du vor dem Schreiben machen könntest. Wichtig ist: Such dir Tätigkeiten die dir wirklich gefallen, die du immer ausführen möchtest, bevor es ans Schreiben geht.

Während dem Schreiben

Achte darauf, dass du alles was du brauchst, griffbereit liegt. Nur so kannst du konzentriert bei der Sache bleiben & musst nicht 10 Mal aufstehen, um irgendetwas zu holen.

Also:

  • stell dir ausreichend zu Trinken bereit
  • hole dir etwas zu knabbern,
  • lege all deine Notizen in greifnähe ab (dabei empfiehlt es sich wieder alles in einer Projektmappe zu haben, damit wirklich alles da ist)
  • stelle sicher, dass dein Laptop am Stromnetz angeschlossen ist
  • wenn du mit Papier & Stift schreibst, genügend Papier plus Ersatzstifte (die funktionieren!) bereit halten
  • beseitige alle Störfaktoren,die ablenken könnten :
    • Handy lautlos (Vibration auch aus)
    • Telefon ausstecken
    • Klingel ausschalten
    • Fenster zu, wenn es laut draußen ist
    • TV & Radio aus.
  • Lebst du bei deinen Eltern oder hast Mitbewohner? ⇒Sage ihnen, du bist für eine bestimmte Zeit nicht zu sprechen

Nach dem Schreiben

Ich kann es nicht oft genug sagen, belohne dich, wenn dein festgelegtes Pensum erledigt ist. Es ist wirklich notwendig, alles dafür zu tun, damit du bei Laune bleibst, diese Schreibroutine fortzuführen.

Die tollste formulierte Routine bringt absolut gar nichts, wenn sie nur auf dem Blatt Papier steht & nicht umgesetzt wird. Es ist nicht unbedingt ratsam dich jeden Tag mit einem großen Stück Torte zu belohnen, das findet dein Bauch bestimmt nicht großartig. Es gibt so viele andere Möglichkeiten:

  • spazieren gehen
  • Entspannungsbad nehmen
  • massieren lassen
  • ein gesundes Essen
  • ein Stück Schokolade
  • Treffen mit Freunden
  • Kino Besuch
  • Lieblingsserie kucken
  • shoppen gehen

Egal was, es ist wichtig, dass du dich regelmäßig belohnst, für die Anstrengung entsprechend.

Allgemeines zur Schreibroutine

 

Eine Gewohnheit aufzubauen dauert seine Zeit, es geht nicht von heute auf morgen.

Leider.

Je nach Literatur liest man von Zeitspannen von bis zu 90 Tagen.

Eine lange Zeit oder? Deswegen rate ich dir, deine Schreibroutine so aufzubauen, dass du sie wirklich kontinuierlich verfolgst.

Du kannst dir gerne Ziele sezten, die du täglich damit umsetzen willst. Beispielsweise jeden Tag 3 Sätze schreiben.

Wähle das Ziel nicht zu groß. Falls du im Vorhinein schon denkst „Puuuuh eigentlich hab ich heute überhaupt keine Zeit, 1000 Wörter zu schreiben“, wirst du dich gar nicht erst aufraffen können überhaupt ein einziges Wort zu schreiben.

In meinen Augen ist es auch nicht wichtig wirklich jeden Tag zu schreiben.

Ja ich weiß, ich stehe mit dieser Meinung ziemlich alleine da. Aber ganz ehrlich:

Ich habe nicht jeden Tag Lust, geschweige denn die Zeit dazu.

Klar, es sollte eine Regelmäßigkeit da sein. Wie jeden 2. Tag oder jeden 3. Tag. Eine Woche mal gar nicht zu texten, ist nicht ratsam.

Dabei besteht die Gefahr, das Texte verfassen ganz zu lassen. Schau dir deinen Terminkalender an. Lege anhand deiner Termine bereits vorher fest, an welchen Tagen du schreiben willst.

Halte dich daran!

Auch wenn dir spontan etwas dazwischen kommt, schreibe wenigstens einen Satz.

Machst du das nicht, denkst du dir „ach Mist, ich habe es mir so fest vorgenommen & dennoch nicht geschafft.“ Denkst du das erstmal, setzt dieser eine Gedanke eine Kettenreaktion in Gang.

Du wirst deine ganze Motivation verlieren. Aus diesem Grund: Vorher festlegen WANN du schreiben willst & unbedingt einhalten. Anschließend belohnen! Dann bleibst du dran, garantiert.

Wie sieht  meine Schreibroutine aus?

 

Ich schreibe meist drei Mal die Woche.

Es gibt durchaus Wochen, in denen ich jeden Tag schreibe. Je nachdem wie voll oder leer mein Terminplaner ist. Vor dem Schreiben koche ich mir immer eine Tasse Tee, Kakao oder Kaffee.

Ab & an gönne ich mir stattdessen einen Chai-Soja-Latte von Starbucks.

Hauptsache etwas süßes warmes. Je nachdem ob das Wetter gut ist, gehe ich vor diesem Schritt auch noch 30 Minuten Spazieren.

Wenn mein Heißgetränk fertig ist, organisiere ich meinen Schreibtisch.

Ich räume alles Störende beiseite, lege die nötigen Unterlagen bereit & gieße mir ein Glas Wasser ein.

Spätestens da merkt mein Gehirn schon, dass es wieder Zeit ist kreativ zu sein.

Genau das ist das, was man mit einer Schreibroutine erreichen will.

Die Einstimmung zum Schreiben. Während ich in die Tasten haue, genieße ich das Getränk. Ich habe herausgefunden, dass ich mit einer Hintergrundmusik produktiver bin. Deswegen höre ich nebenbei etwas Musik.

Nachdem ich mein Pensum erreicht habe, entspanne ich mich immer.

Das fällt jedes Mal unterschiedlich aus. Entweder setze ich mich auf den Balkon & genieße den Großstadttrubel oder ich schaue mir eine neue Folge meiner Lieblingsserie an.
Das ist meine Schreibroutine. Ich habe sie so gestaltet, dass mir jeder einzelne Schritt gefällt. So stelle ich sicher, sie jedes Mal nach dem gleichen Schema ablaufen zu lassen. Und ich freue mich auf anstehende Schreibtage.

Fazit

Rituale sind sehr individuell. Aus diesem Grund solltest du in dich hineinhören, was dir gut tut & dementsprechend deine Schreibroutine aufbauen.

Probiere anfangs verschiedene Dinge aus, um dann herauszufinden, mit welchen Teilen du dich am wohlsten fühlst.

Kopiere bitte keine Schreibroutine von deinem Vorbild, nur weil er oder sie es so macht & damit erfolgreich ist.

Das ist kein Garant dafür, dass du damit glücklich wirst. Zudem macht es doch unglaublich viel Spaß mehrere Sachen auszuprobieren & zu kucken, welcher Typ man ist.

Eine Schreibroutine ist für die Motivation unglaublich wichtig. Mit ihr steigerst du die Motivation, dein großes Ziel zu erreichen.

Hast du schon deine perfekte Schreibroutine gefunden? Ja? Wie sieht sie aus? Lass es mich wissen!

Deine Natalie

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