Rom wurde auch nicht auf einen Tag gebaut.
Step by step zum großen Ziel.
Mit Sicherheit kennst du noch tausend andere Redewendungen, die alle das gleiche ausdrücken:

Du musst Teilziele setzen, um zum großen Ziel zu kommen.

Doch weißt du, welche Teilziele zwischen deinem jetzigen Standpunkt & deinem großen Ziel sind?

Kannst du die Redewendungen auf deinen Weg anwenden?

Weißt du, was dein nächster Step ist?

 

All diese Fragen musst du konkret beantworten können. Denn nur so kannst du dich richtig motivieren weiterzumachen.

Du wirst Erfolge erleben, wenn du deine Teilziele erreichst. Das gibt zusätzlichen Ansporn. Denn du wirst merken, du erreichst etwas.

Setzt du keine Teilziele, ist die Strecke von hier zum Ziel sehr lange. Viele scheitern deswegen.

Sei keiner von diesen Menschen!
In diesem Beitrag helfe ich dir, deine Teilziele zu definieren.

1. großes Ziel definieren

Als Erstes musst du dein großes Ziel definieren.

Ja richtig.

Definieren.

Sei so konkret, wie es nur geht.

Hast du das Ziel Millionär zu sein, reicht es nicht aufzuschreiben:

1 Millionen Euro auf dem Konto haben.

Schreibe auf, was du mit dem Geld machen willst, wie dein Leben als Millionär aussehen soll. Was bringt es dir, so viel Geld zu haben? Reisen, Autos, Haus, Schmuck oder oder oder.
Ganz wichtig dabei: Schreibe es wirklich auf.

Wenn du dein Ziel auf ein schönes Blatt Papier oder in ein Buch schreibst, hat das einen größeren Effekt.

Denn du gibst dir Mühe einen Stift & ein Blatt Papier in die Hand zu nehmen. Das hat eine positive Wirkung auf dein Gehirn.

Es merkt dadurch, dass es echt wichtig, ist dieses Ziel zu erreichen.

2. Alltag analysieren

Hast du dein großes Ziel genau aufgeschrieben, geht es nun weiter.

Um realistische Teilziele festzulegen, musst du wissen, wie lange du täglich an deinen Zielen arbeiten kannst.

Beispiel: Du willst ein Buch schreiben. Es soll 500 Seiten haben. Es geht um ein Thema, das du in- und auswendig kennst.

Eine Autobiografie beispielsweise.

Du hast einen Vollzeit Job, wohnst alleine. Nebenbei willst du noch täglich Sport treiben, damit du fit bleibst.

Wie viel Zeit hast du täglich zum Schreiben?

Angenommen du arbeitest täglich 8 Stunden, schläfst täglich 8 Stunden. Bleiben jeden Tag noch 8 Stunden übrig.

In der Zeit musst du zur Arbeit fahren, von der Arbeit zurückfahren, einkaufen, kochen, Haushalt, Sport machen. Auch deine sozialen Kontakte wollen gepflegt werden. Und irgendwann musst du dich auch noch erholen.

Über den Daumen gepeilt bleiben so täglich etwa 4 Stunden, wenn es gut läuft. Möglicherweise sogar noch weniger, wenn du einen langen Fahrtweg zur Arbeit hast, oder einen langen Weg zum Fitnessstudio.

Beobachte deinen Alltag eine Woche ganz genau. Schreibe auf, was du in deiner Zeit machst. Am besten minutengenau.

Nach dieser Woche zählst du die Stunden zusammen, die du in einer Woche für dein Ziel aufbringen kannst.

3. Analyse der Ziele

Als nächsten Schritt musst du genau wissen, wie dein Weg zum Ziel aussieht. Nehmen wir wieder das Beispiel Autobiografie schreiben: 500 Seiten, wenn es fertig ist. Im Durchschnitt kürzt man den ersten Entwurf um die Hälfte, bis das Buch richtig fertig ist.

Heißt also du musst circa 1000 Seiten schreiben, um am Ende ein 500 Seitenbuch in den Händen zu halten.

Da es sich um eine Autobiografie handelt, fällt kaum Recherchearbeit an.

Ein Titelbild muss gestaltet werden, ein Verlag muss gefunden werden. Das Finden des Buchtitels darf auch nicht unterschätzt werden. Du brauchst Kontrollleser. Und das Überarbeiten ist genauso zeitintensiv wie das schreiben an sich.
Was heißt das konkret?
Du hast etwa 1000 Seiten zu schreiben, kaum Recherchearbeit.

Jetzt analysierst du, wie viele Wörter du in einer Stunde zu Papier bringen kannst. Das hängt sehr stark von deiner Schreibgeschwindigkeit und deiner Konzentration ab.
Nehmen wir ein zweites Beispiel, damit du die Wichtigkeit erkennst.
Du willst 10 Kilogramm Fett abbauen. Für ein Kilo Fett musst du 7000 Kalorien weniger essen, als du verbrauchst. Schaue dir an, wie viele Kalorien du täglich einsparen kannst. Ganz wichtig: Mit dem Kaloriendefizit muss es dir noch gut gehen! Wenn du Sport machst, tracke wie viele Kalorien du dabei verbrennst. So kannst du dann ausrechnen, wie viel Kalorien du in der Woche ins Defizit kommst.

So siehst du wie viel Gramm du in der Woche abnehmen kannst.

4. realistische Teilziele definieren

Jetzt ist es an der Zeit Punkt 2 und 3 zu verbinden.

Du weißt, wie lange du für eine Sache brauchst.

Also wie in den Beispielen für eine Buchseite oder für ein Kilogramm Fett verlieren.

Ganz wichtig: Mach die Analysen so genau wie möglich. Nur so kannst du errechnen, wie lange du für eine Sache brauchst. Es bringt dir nichts, wenn du die Analysen nur so wischi waschi machst, und dann dauernd frustriert bist, wenn du deine Teilziele nicht erreichst.

Sei ehrlich zu dir selbst.

Belüge dich nicht.

Teilziele für unsere Beispiele: Du schreibst etwa 500 Wörter pro Stunde. Das ist in etwa eine Buchseite. Pro Woche hast du 7 Stunden Zeit zum Schreiben. Das heißt, du kannst 7 Seiten in der Woche schreiben, wenn du jeden Tag 1 Stunde konzentriert an deinem Buch schreibst. Setze dir für 2 Wochen dieses Ziel.

Wende dafür die Methoden aus meinem letzen Beitrag an.

Nach diesen 2 Wochen analysierst du dann, wie es dir dabei erging.

War es schwer täglich eine Stunde in die Tasten zu hauen?

Ist eine Stunde täglich wirklich machbar für dich in deiner momentanen Situation?

Fühlst du dich gestresst dadurch?

Oder sagst du, eine Stunde schreiben ist nichts, du könntest 2 Stunden täglich schaffen?

Schaue dir das wirklich ehrlich an.

Danach passt du deine Teilziele an.

Genauso beim Abnehmen.

Kannst du in der Woche 3500 Kalorien einsparen, setze dir das Ziel, wöchentlich 500 Gramm abzunehmen.

Nach 2 Wochen siehst du dir deine Resultate an.

Hast du es geschafft? Hast du weniger abgenommen?

Hast du das Kaloriendefizit einhalten können?

Hast du das Defizit vielleicht sogar erhöhen können?

Passe deine Ziele dementsprechend wieder an.
Nur weil du einmal Teilziele für deinen ganzen Weg definiert hast, heißt es nicht, dass sie in Stein gemeißelt sind.

Du musst sie immer und immer wieder an dein Leben anpassen.

Umstände können sich ändern, so auch deine Teilziele.

Oder sogar dein ganz großes Ziel.

Es ist wirklich nicht schlimm, wenn du feststellst, du hast dich übernommen. Es zeigt im Gegenteil von Stärke, wenn du ehrlich zu dir selbst bist, wenn du dir eingestehst, du kannst nicht so viel leisten.

Sei auch stolz darauf, wenn du merkst, du kannst mehr in der Zeit schaffen, die dir zur Verfügung steht.

Denn mit der Zeit wirst du schneller darin, Wörter auf Papier zu bringen. Deine Schreibgeschwindigkeit wird sich erhöhen.

Fazit

Teilziele zu definieren ist nicht schwer. Du musst nur dein Leben und deine Ziele genau analysieren.

Danach bringst du diese Ergebnisse zusammen.

Das Ergebnis ist dann dein Teilziel. Das Schwierigste dabei ist das ehrlich zu sich selbst sein.

Das tut manchmal weh. Geh durch diesen Schmerz, und du wirst wachsen. Besser werden. Stolz auf dich sein.

Hast du deine Teilziele definiert, wende meine 3 Schritte zur Motivation an. So bleibst du definitiv dran, deinen Traum zu leben.

Fang noch heute an, dein großes Ziel zu definieren.

Starte noch heute die Analyse deines Alltags.

Starte noch heute die Analyse deines Ziels.

Welche Ziele hast du? Wie sehen deine Teilziele aus? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Deine Natalie

 

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Natalie
 

Hi, ich bin Natalie. Bücher- Reise- & Sportjunkie. Ich lebe immer mehr nach den Vorstellungen meines perfekten Lifestyles. Ich zeige dir meinen Weg dorthin, mit allem was dazugehört.

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3 Schritte zur Motivation- Wie es dir gelingt dich zu motivieren - 16. August 2017

[…] Legst du diese beiden Dinge richtig fest ist die Motivation jeden Tag an deiner Seite. Wie du realistische Ziele steckst, verrate ich dir nächsten Freitag. […]

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Erster Geburtstag - Natalie Müller - 26. September 2017

[…] begann Teilziele zu erreichen & neue zu […]

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