– nicht nur für Autoren

Du liegst auf der Couch.

Deine Gedanken drehen sich über die Dinge die du unbedingt erledigen solltest. Du weißt, du musst sie machen.

Doch die Couch ist einfach zu bequem.

Du bist nicht in der Lage dich aufraffen, aufzustehen & loszulegen.

Du denkst, du brauchst auch mal Ruhe.

Sei mal ehrlich. Dauert diese Ruhephase nicht schon eine Woche lang an?

Das klingt jetzt im ersten Augenblick hart.

Ohne diese Eingeständnis wirst du es allerdings nicht schaffen, dich anzuspornen.
Kennst du das schlechte Gewissen? Diese Stimme im Kopf, die sagt: „Warum habe ich x nicht gemacht? Wieso habe ich meinen Hintern nicht hochbekommen? Ich bin ein Loser. Ich kann nichts. Ich werde nie etwas erreichen.“

Schluss mit diesen Gedanken.

Schluss mit dem auf der Couch liegen.

Schluss mit den Ausreden!

Ich zeige dir wie du es mit 3 Schritten schaffst dauerhaft motiviert zu bleiben. Lies weiter um sie zu erfahren.

1. Warum willst du dich motivieren?

Bevor du 3 Schritte weiterkommst, musst du wissen, was der erste Schritt ist. Dieser besteht daraus, herauszufinden warum du Motivation brauchst.
Du brauchst ein klares Ziel.

Ein starkes Warum.

Es muss so stark sein, dass du gerne dein Bett oder Sofa verlässt.
Wie sieht dieses Ziel aus zum Beispiel?

durchtrainierter Körper
bestimmtes Körpergewicht
ein Buch veröffentlichen
einen erfolgreichen Blog aufbauen
eine Sache gut beherrschen
eine Summe x im Monat verdienen
eine Weltreise machen
ein Haus bauen oder kaufen

Hast du ein mächtiges Ziel?
Am besten eines, wovor du auch etwas Angst hast.

Angst ist nichts schlimmes. Angst spürst du, wenn du deine Komfortzone verlässt.

Den warmen, kuscheligen Bereich in dem du dich wohl fühlst.

Du hast keine andere Wahl als dieses Gebiet zu verlassen, wenn du dein Ziel wirklich erreichen willst.

2. Belohnungen

Verfolgst du mich schon länger, hast du bestimmt schon mitbekommen, dass ich ein riesiger Freund von Belohnungen bin.

Wieso sind Belohnungen förderlich? Was bringt dir das?
Du arbeitest hart, dich deinem Ziel zu nähern.

Du strengst dich jeden Tag an.

Die Resultate machen sich aber noch nicht bemerkbar, weil dir die Reichweite, das Geld fehlen. Oder du machst jeden Tag Sport, zählst jede Kalorie. Die Zahl auf der Waage wird kleiner und kleiner. Doch dein Wohlfühlkörper ist noch weit weg.
Eines Tages kommt jeder zu einem Punkt, an dem er am Ziel zweifelt.

Denn es ist ein steiniger Weg dorthin.

Um trotzdem die Motivation zum weitermachen zu haben sind Belohnungen perfekt. So merkt dein Gehirn, dass sich die Anstrengung lohnt.

Es wird dir leichter fallen, etwas umzusetzen, wenn du eine Belohnung in Aussicht hast.
Wie sehen diese Belohnungen aus?

schick essen gehen
Wellnesstag
Kurzurlaub
neues Smartphone
shoppen gehen

Das sind ein paar Beispiele dafür.

Wie setzt du die Belohnungen richtig ein?

Auf dem Weg zum großen Ziel gibt es viele Teilziele.

Überlege dir die Teilziele für deinen Weg.

Danach überlegst du dir dazu je eine Belohnung.

Etwas, was wirklich besonders ist.

Nichts für dich alltägliches.

Nur so wirkt die Belohnung am effektivsten.

Du wirst dich viel besser fühlen.

Du schenkst dir etwas Schönes.

Du zeigst dir, du bist es dir wert.

Was das wichtigste ist: Du machst dir deine Teilerfolge bewusst.

Das lässt dein Selbstbewusstsein zudem in die Höhe schnellen. Denn du weißt, dass du hart arbeitest & etwas erreichen kannst.

Welche Belohnungen hast du dir für deinen Weg überlegt?

3. Bestrafungen

Klingt etwas markaber. Vorher habe ich erzählt wie wichtig Belohnungen sind.

Auf einmal sollen Bestrafungen her? Ist das nicht das totale Gegenteil?
Bestrafungen setzt du ein, damit du gezwungen wirst etwas zu machen.

Setzt du nur Belohnungen ein, ist es dir egal wann du das Teilziel erreichst.

Du kannst rumtrödeln. Das schlimmste was passiert ist, dass du deine Belohnung erst spät oder gar nicht bekommst.

Damit verbunden ist natürlich auch das Erreichen deines Ziels. Das tut nicht sonderlich weh.

Wie setzt du Bestrafungen richtig ein?

Im 2. Schritt hast du dir Teilziele überlegt.

Nun gilt es dich so zu motivieren, dass du diese erreichst.

Du bestrafst das nicht-handeln.

Den Stillstand.

Das Sitzenbleiben auf der Couch.

Das Faul sein.

Die Strafe muss hoch sein. Einen Preis, denn du nicht zahlen willst.

Es muss weh tun, diese Strafe abzuleisten.

Am besten eignet sich hierfür Geld.

Denn willst du Geld dafür ausgeben, weil du etwas nicht gemacht hast?

Weil du zu bequem warst?

Weil du dich lieber betäubst als aktiv zu werden?

Also mir ist dafür mein Geld wirklich zu schade.
Achte dabei wirklich darauf einen Betrag zu wählen der dir finanziell weh tut. Die Bestrafung ist nur wirksam wenn du einen Druck spürst ins Handeln zu kommen.

Hast du 2000 Euro im Monat übrig, tun dir 10 Euro nicht weh. Es ist sinnvoller dabei die Strafe auf mindestens 50 Euro festzulegen.

Denke nicht du setzt die Strafe so niedrig, damit es leicht ist faul zu sein.

Es muss wirklich Schmerzen bereiten.

Nur so bekommst du eine immense Portion Motivation. Du wirst an deinem Ziel arbeiten.
Falls du doch ein zu hohes Ziel gesetzt hast.

Die Strafe zahlen musstest. Die Strafe ist super dafür, dass du kein schlechtes Gewissen entwickelst. Denn du hast für deine Faulheit bezahlt.

Du brauchst dir keine Vorwürfe machen.

Akzeptiere dein Scheitern, setze weiter Strafen & du wirst dein Ziel erreichen!

Welche Belohnungen und Bestrafungen habe ich?

Meine bis jetzt größte Belohnung war mein Smartphone. Ich musste dafür ein bestimmtes Körpergewicht erreichen. Ich war so stolz auf mich, als diese Zahl endlich auf der Waage sichtbar wurde.

Für meine anderen Teilziele belohne ich mich mit einem bewussten freien Tag. An diesen Tagen erhole ich mich, koche etwas besonderes zu Essen & mache Dinge auf die ich Lust habe.
Meine Bestrafungen sind viele. Für diesen Blog habe ich auch eine eingeführt. Lade ich nicht jeden Freitag einen Artikel hoch zahle ich 50 Euro.

Für das Abnehmen habe ich auch eine Strafe eingeführt. Da sind es sogar 70 Euro pro Woche, in der ich kein Gewicht verliere.

Fazit

Um motiviert zu sein brauchst du zuerst ein Ziel, auf das du hinarbeitest.

Teile dieses große Ziel in realistische Teilziele ab.

Zu diesen Teilzielen legst du Belohnungen & Bestrafungen fest.

Das garantiert dir zum einen Freude beim erreichen & zum anderen einen Schmerz, wenn du nicht aktiv bist.

Legst du diese beiden Dinge richtig fest ist die Motivation jeden Tag an deiner Seite.
Wie du realistische Ziele steckst, verrate ich dir nächsten Freitag.

Kennst du es auch, wenn jemand sagt, Rom wurde auch nicht auf einen Tag erbaut? Bist du in der Lage damit auf dein Ziel Bezug zu nehmen?

Weißt du, was realistisch ist?

Ich tat mich schwer, diesen Satz auf meine Lebenssituation anzuwenden.

Schreib mir, ob du durch diese 3 Schritte mehr Motivation gewinnen konntest. Welche Belohnungen hast du dir gesetzt? Wie sehen deine Strafen aus?

Deine Natalie

 

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Teilziele setzen - Natalie Müller - 23. Juni 2017

[…] Belüge dich nicht. Teilziele für unsere Beispiele: Du schreibst etwa 500 Wörter pro Stunde. Das ist in etwa eine Buchseite. Pro Woche hast du 7 Stunden Zeit zum Schreiben. Das heißt, du kannst 7 Seiten in der Woche schreiben, wenn du jeden Tag 1 Stunde konzentriert an deinem Buch schreibst. Setze dir für 2 Wochen dieses Ziel. Wende dafür die Methoden aus meinem Letzen Beitrag an. […]

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