Du schlägst die Hände über den Kopf zusammen.
Du starrst auf ein weißes Blatt Papier.
Zweifel kommen auf.
„Wer sollte, das was ich schreibe, schon gut finden?“
„Wieso mache ich mir diese Mühe? Es gibt doch schon 1000 andere Autoren.“
„Ach egal, ich werd‘ eh kein erfolgreicher Autor. Ich mache lieber etwas anderes.“
Kennst du das? Bist du häufiger in solchen Situationen?
Ich versteh das sehr gut. Aus einer anfänglichen Schreibblockade wird ein Gedankentsunami.

Ich fing an das ganze Projekt anzuzweifeln. Mein ganzes Ziel.
Lass es nicht soweit kommen. Lass die Schreibblockade nicht die Überhand gewinnen!
Wie du das schaffst, verrate ich dir in meinem neusten Beitrag. Also lies weiter.

Was ist eine Schreibblockade?

Eine Schreibblockade ist die Unfähigkeit Wörter auf Papier zu bringen.

Sei es die Gedanken in Worte zu fassen. Oder gar überhaupt etwas über ein Thema zu denken.

Es ist wie ein Blackout im Kopf.

Der Kopf ist gänzlich leer.

Wieso entsteht eine Schreibblockade?

Die Leere im Kopf, das Unvermögen Wörter aneinanderzureihen. Das entsteht durch Überforderung.

Oft ist das Mindset die Ursache dafür. Manchmal ist es auch der Berg an Informationen.

A. Das Mindset

Du hast Selbstzweifel. Sätze wie „Ich werde doch eh nicht erfolgreich.“ „Ich sollte mich auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren. Das Schreiben ist doch nur ein Hobby.“ „Wer sollte meinen Text überhaupt lesen? Das ist doch uninteressant.“ kommen dir immer wieder in den Sinn.

Du zweifelst dein ganzes Projekt & dein ganzes Ziel an.

B. Der Informationsberg

Ein anderer Grund für deine Schreibblockade kann ein Zuviel der Informationen sein.

Du weißt eine Mengel über das Thema, über das du schreibst. Du weißt gar nicht wo du anfangen sollst. Du weißt gar nicht, welches Wissen für den Leser nützlich ist.
Oder das genaue Gegenteil ist der Fall.

Weißt du nichts über das Thema, fühlst du dich von der Recherchearbeit überfordert. Du weißt nicht, wo du die Infos herbekommen sollst.

Glücklicherweise gibt es zu jedem Punkt Lösungen.

Lass dich nicht von deinem Vorhaben abhalten.

Lösungen für das negative Mindset

Fangen deine Gedanken an sich im negativen Gedankenkarussell zu drehen, musst du das unbedingt aufhalten!

Hat es erst einmal Fahrt aufgenommen, wird es immer schwerer da rauszukommen. Fang an positiv zu denken. Jammern hat keinen Zweck!

  • geh spazieren
  • koch dir einen Kaffee/Tee/Kakao
  • telefoniere mit einem guten Freund
  • mach Sport

Kurz gesagt: Lenke deine negativen Gedanken um. Fang wieder an, an dich zu glauben.

Besinne dich auf deine Erfolge. Das wird dich wieder positiv stimmen.
Wenn du dir denkst, deinen Text wird keiner lesen: Gehe nicht davon aus gleich & sofort einen perfekten Artikel zu schreiben. Überarbeite ihn solange, bis er auf dich interessant wirkt.

Das Chaos sortieren

Stehst du vor einem großen Informationshaufen? Bring Ordnung hinein.
Schreibe dir auf, was genau du den Lesern vermitteln willst.

Willst du beispielsweise über das Abnehmen schreiben, ist es nicht so sinnvoll, über Sportkleidung lange zu reden.

Arbeite klar heraus, über was du informieren willst.
Fällt dir das Anfangen trotzdem noch schwer: erstelle ein Mindmap zu dem Thema. Schreibe erstmal alle Dinge auf, die dir dazu einfallen. Danach musterst du die relevanten Dinge heraus. Bringe sie in eine sinnvolle Reihenfolge.
Das sind zugleich deine Zwischenüberschriften.

So hast du jetzt einen groben Fahrplan.

Die Schreibblockade hat keine Chance mehr!

Wissen, wo du suchen musst

Du musst einen Text über ein unbekanntes Thema schreiben?

Recherche ist ein großes Projekt. Damit du nicht ewig nach den richtigen Informationen suchen musst, gebe ich dir Tipps, wie du effektiv recherchieren kannst.

1. lege dein Ziel fest.

Über was willst du schreiben? Was willst du dem Leser vermitteln? Welchen Mehrwert willst du ihm geben?

2. Gib genau diese Begriffe bei Google oder einer anderen Suchmaschine ein

Am besten sind Seiten wie Wikipedia, Nischenseiten, Foren, Blogartikel
Meistens reicht das Lesen von 3 bis 4 verschiedenen Seiten, damit du genügend Informationen hast.

 

Allgemeine Lösungen gegen die Schreibblockade

  • schreiben und überarbeiten trennen
  • an ungewöhnlichen Orten schreiben
  • Schreibroutine aufbauen
  • nicht am Anfang, sondern mittendrin anfangen
  • viel lesen
  • Perfektionismus ablegen

Fazit

Gib den lästigen Blockaden keine Chance!

Fokussiere deine Gedanken wieder auf das Positive.

Bring Ordnung in das Chaos.

Informier dich, wo du die besten Informationen her bekommst.

Strukturiere deinen Text vor.

Haben dir meine Tipps geholfen?

Lass es mich in den Kommentaren wissen.
Wenn du noch andere Strategien kennst, freue ich mich, wenn du sie mit uns teilst.

Deine Natalie

 

 

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