Nie mehr ohne Selbstvertrauen 

Keine Lust zu lesen? Dann hör dir hier den Artikel einfach an: https://nataliemueller.net/nm-004-nie-mehr-ohne-selbstvertrauen/

Vertrauen.

Schwieriges Thema.

Und dann auch noch zu sich selbst.

Das ist echt eine Herausforderung. Muss es aber nicht sein.

Auch du kannst dir ein felsenfestes Selbstvertrauen aufbauen. In diesem Artikel zeige ich dir die 6 Bausteine davon, damit du das auch schaffst.

Selbstvertrauen – Was ist das?

Es gibt so viele Menschen die mehr Selbstvertrauen haben wollen, aber nicht wissen, wie sie das anstellen sollen.

Ich gebe dir meine Definition von Selbstvertrauen.

Das steckt schon im Wort drin.

Selbst-Vertrauen.

Du musst dir selbst vertrauen.

Wie machen wir das?

Bei anderen Menschen ist das ganz einfach ihr Vertrauen zu gewinnen.

Wir halten unsere Versprechen.

Sind immer für sie da.

Aber wir machen das nicht mit uns selbst. Wir nehmen uns was vor und halten es nicht ein. Wenn irgendeine Schwierigkeit kommt, machen wir uns selbst klein.

Davon kann kein Selbstvertrauen wachsen.

Unserem besten Freund würden wir sowas nicht antun.

Einfach gehen, wenn er uns am meisten braucht. Versprechen brechen. Ihn anlügen.

Doch uns selbst tun wir das an.

Tag für Tag.

Jahr für Jahr.

Kein Wunder also, dass es uns so schwer fällt, Vertrauen zu uns aufzubauen.

Denn genauso wie es bei anderen lange dauert, bis ein gebrochenes Vertrauen wieder ganz ist, genauso lange dauert das bei uns selbst.

Wir können nicht erwarten, dass wir uns jahrelang oder sogar jahrzehntelang immer wieder hintergehen und dann von heute auf morgen das größte, unerschütterlichste Selbstvertrauen haben.

Die Beziehung zu uns selbst, braucht genauso viel Pflege und Hingabe wie die zu unseren Freunden.

Es dauert nur nicht ganz so lange, weil wir mit uns selbst 24 Stunden am Tag zusammen sind.

Was auch ein Nachteil sein kann. Vor allem am Anfang wo es noch sehr ungewohnt ist, gut mit uns zu sein.

Was beinhaltet das Selbstvertrauen?

Für mich heißt sich selbst vertrauen:

»Wissen, dass man die Dinge macht die man sagt.«

»Die Dinge erreicht, die man sich vornimmt.«

»Seine Grenzen zu kennen.«

»Die Fähigkeiten zu kennen.«

»Sich selbst zu respektieren.«

»Zu sich halten, egal was kommt.«

»Sich realistisch einzuschätzen.«

»Eine gute Beziehung zu sich selbst zu haben.«

Das sind eine Menge Punkte und das sind nur die, die mir jetzt spontan eingefallen sind.

Es soll nur zeigen, wie komplex das Ganze ist und eben, dass es Zeit und vor allem viel Arbeit ist, bist wir uns dieses Vertrauen aufgebaut haben.

Was sind deine Fähigkeiten?

Damit du kennenlernst, wozu du im Stande bist, solltest du dich ernsthaft damit auseinandersetzen, was du kannst.

Ja, das ist eine schwierige Frage, wenn du wenig Selbstbewusstsein & viele Selbstzweifel hast.

Auch ich war mit dieser Frage lange Zeit sehr überfordert.

Ich dachte immer, ich könnte gar nichts. Doch das stimmt nicht.

Jeder kann irgendwas.

Ja richtig.

Jeder.

Also auch du.

Vielleicht kommen dir sogar Ideen was du gut kannst doch sie werden von dem Gedanken „Ach das kann doch jeder, das ist nichts besonderes“ abgetan.

Nur weil jeder irgendwas kann, heißt es nicht, dass nur diese eine Mensch kann. Es gibt tausende Menschen die singen. Millionen die gut schreiben können. Es gibt unzählige, die Techniknerds sind.

Es ist egal wie viele Leute deine Fähigkeit auch können. Das was das besonders macht, ist deine Persönlichkeit dazu.

Und die polieren wir hier gemeinsam so auf, dass du das auch noch wertschätzen lernst.

Wenn du dir die Frage nicht selbst beantworten kannst, dann frag deine Freunde oder Bekannte. Frag deine Familie.

Versuch aber wirklich am besten dir diese Frage selbst zu beantworten.

Schäm dich nicht, du musst diese Liste ja niemanden zeigen. Du machst das nur für dich.

Zu was bist du im Stande?

Um diese Frage zu beantworten ist es notwendig, dass zu weißt, was du gut kannst.

Diese Frage ist jetzt das I-Tüpfelchen darauf, was deine Grenzen dazu sind.

Du testest den Rahmen, in dem du dich wirklich auskennst.

Den Rahmen, in dem du dich zwar anstrengen musst, aber nicht überanstrengst.

In dem du gute Leistungen erbringst, hart arbeitest, aber trotzdem noch Spaß dabei hast.

Die Grenze wirst du vermutlich nie genau kennen, jedoch die Grauzone drum herum.

Die brauchst du für den nächsten Punkt.

Kannst du dich realistisch einschätzen?

Wenn du deine Grauzone um deine Grenze herum kennst, fällt es dir leichter, dich realistisch einzuschätzen.

Und das ist wichtig, damit du dir selbst vertraust.

Denn wenn du dir Aufgaben und Challenges aufsetzt, dann ist es gut zu wissen, dass du das auch wirklich durchziehen kannst ohne dich entweder zu langweilen oder total zu überfordern.

Beides wär für dein Selbstvertrauen nicht sonderlich hilfreich.

Denn wenn du dich unterschätzt gehen deine Gedanken los, dass du dich nicht selbst kennst, und immer falsch einschätzt & eben auch, dass du dir nur das Geringste zutraust.

Überforderst du dich allerdings, dann passiert es oft, dass du an Selbstvertrauen verlierst, weil du siehst, dass du deine Challenge nicht durchziehen kannst.

Challenges durchziehen für ein starkes Selbstvertrauen

Da du jetzt weißt was du kannst und dich realistisch einschätzen kannst, bist du soweit eine Challenge zu starten.

Am bewährtesten sind 30 Tage. Solche führe ich auch regelmäßig durch.

Du kannst aber natürlich auch längere Challenges machen.

Falls du davon noch nichts gehört hast: Hier eine Erklärung was das ist und wie das abläuft.

Du suchst dir eine Sache, die du für 30 Tage durchziehen willst.

Optimalerweise etwas, was du danach weitermachen willst. Das dient dazu eine Gewohnheit und eine gewisse Routine aufzubauen. Und es sollte etwas sein, was dich nicht unter aber auch nicht überfordert. Etwas innerhalb der Grauzone.

Beispiele sind eine Sportchallenge, eine vegan-Challenge oder auch sowas wie eine 30 Tage Post-Challenge auf einer beliebigen Social Media Plattform.

Warum aber eine Challenge?

Zum einen, weil du dir so beweist, dass du eine Sache die du dir vornimmst auch durchziehen kannst.

Und zum anderen auch, um das Ergebnis der Arbeit zu bekommen.

2 Fliegen mit einer Klappe also.

Am besten schreibst du dir die Aktivität, die du jetzt 30 Tage lang machen willst, ganz groß auf, damit du immer daran denkst.

Und das Wichtigste: Überlege dir eine Belohnung dafür, wenn du sie erfolgreich abschließt.

Harte Arbeit muss belohnt werden!

Jetzt noch der Startzeitpunkt und los gehts!

Zieh das durch.

Komme was wolle.

Beweis dir selbst, dass du es kannst.

Dass du stark bist.

Dass du das, was du dir vornimmst, auch erreichst und machst.

Nach der Challenge kannst du das Erlebnis als positiven Anker nutzen. Damit hast du immer etwas, woran du denken kannst, wenn du mal wieder Zweifel an dein Selbstvertrauen hast.

Hältst du zu dir, egal was kommt?

Oft sind wir selbst unsere strengsten Richter, wenn mal was nicht nach Plan verläuft.

Wo andere abwinken würden und sagen würden „Ach ist nicht so tragisch, das kann schon mal passieren“ halten wir uns diese Sache noch Jahrzehntelang vor.

Warum gehen wir nicht mit uns so um wie mit einem guten Freund?

Das heißt natürlich wiederum auch nicht, dass wir uns alles durchgehen lassen müssen.

Nehmen wir die 30 Tage Challenge als Beispiel.

Wenn wir da einmal keine Lust hatten sie zu machen, okei. Ist zwar nicht toll, aber rückgängig kann es auch nicht gemacht werden. Schwamm drüber & das nächste Mal besser beziehungsweise überhaupt machen.

Soweit so gut.

Doch das ist kein Freifahrtsschein die Challenge überhaupt nicht mehr zu beachten.

Sie soll ja einen Zweck erfüllen.

Dieser Punkt setzt viel Gespür für sich selbst voraus.

Das Gefühl für sich, wann es wirklich zu unserem Besten war etwas nicht zu machen & wann das tatsächlich eine Ausrede war.

Dieses Gefühl entwickelt sich nur durch machen, ausprobieren und selbst reflektieren.

Der Punkt beinhaltet aber auch noch eine andere Komponente:

Stehst du zu dir, auch wenn andere wollen, dass du anderer Meinung bist?

Der Punkt hat viel mit Mut zu tun, denken viele. Doch ich finde:

Wenn wir uns selbst sehr vertrauen, dann haben wir den Mut unsere Meinung gegenüber anderen zu verteidigen.

Stehen wir allerdings nicht dazu, suggerieren wir uns selbst immer wieder, dass das was wir denken, nicht zählt.

Daraus kann auch kein Selbstvertrauen entstehen.

Gehst du respektvoll mit dir um?

Eine übergeordnete Frage mit vielen Unterpunkten. Gemeint ist, ob du generell gut mit dir umgehst.

Achtest du deine Bedürfnisse?

Pflegst du dich?

Gönnst du dir eine Pause, wenn du eine Pause brauchst?

Redest du gut mit und zu dir?

Kannst du dich von den Menschen distanzieren, die dir nicht guttun?

Die Liste kann beliebig erweitert werden, doch ich meine du hast verstanden, worum es mir in diesem Punkt geht:

Behandelst du dich selbst so, wie du andere Menschen behandelst, die du liebst?

Aus diesen Fragen lassen sich Punkte herausfiltern, die dein Selbstvertrauen stärken werden.

Diese Punkte sind:

»Finde deine Fähigkeiten heraus.«
»Teste aus, wo deine Grenzen sind.«
»Übe dich darin, dich realistisch einzuschätzen.«
»Mach regelmäßig Challenges.«
»Halte zu dir auch wenn mal was nicht so läuft wie du es dir wünschst.«
»Halte zu deiner Meinung, auch wenn andere dagegen sind.«
»Gehe so mit dir um, wie du mit deinen Liebsten umgehst, doch vergiss nicht, dass du dich auch herausfordern musst.«

Selbstvertrauen besteht aus mehreren Säulen. Jede dieser Säulen muss erstmal aufgebaut werden und dann gepflegt werden.

Je schlechter du mit dir selbst umgegangen bist in deiner Vergangenheit, desto länger dauert das.

Deswegen gebe dir die Zeit dafür die es braucht.

Es wird sich lohnen.

Gehst du schon gut mit dir um? Wenn nicht, was hält dich davon ab?

Du bist wundervoll
Deine Natalie

 

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