Umfeld ändern Teil 2

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Im ersten Teil ging es darum, warum du dich von Menschen trennen musst. Wenn du ihn noch nicht gelesen hast, bitte nachholen!

Der Post war etwas härter als normalerweise von mir gewohnt, ich weiß. Doch ich will dir hier wirklich weiterhelfen & das geht nicht, wenn ich Tatsachen in Watte packe.

Um Dinge wirklich zu ändern müssen wir sie verstehen.

Das geht nur durch offenes, direktes Ansprechen.

Also ich hoffe, du hast dich von dem Realtalk erholt, die Dinge Revue passieren lassen & bist jetzt motiviert dazu ein neues Umfeld zu kreieren.

Umfeld verlassen

Es gibt dafür 2 Wege:

Du lässt Stück für Stück die alten Freunde los & machst dich nebenbei auf die Suche nach neuen.

Oder du beendest alle alten & gehst komplett frei auf die Suche.

Welche Strategie da besser zu dir passt, weißt du selbst am besten. Ich habe die 2. Option gewählt, da ich ein ganz oder gar nicht Typ bin & meine Situation damals dafür sehr gut passte.

Beende es!

Grundsätzlich gibts 2 Möglichkeiten, wie du Freundschaften beenden kannst:

passiv & aktiv

Bei der passiven Herangehensweise meldest du dich einfach nicht mehr. Du antwortest verzögert oder gar nicht auf Anrufe oder Nachrichten.

Du sagst Treffen ab. Findest Ausreden.

Mit der Zeit wird der Kontakt einschlafen & irgendwann nicht mehr vorhanden sein.

Der Vorteil davon ist, dass du dich nicht dazu überwinden musst zu sagen, dass du die Freundschaft beendest.

Der Nachteil dieser Art ist, dass du es vielleicht nicht mit deinem Gewissen vereinbaren kannst dauernd Ausreden zu erfinden. Es dauert so auch natürlich länger & weckt immer wieder aufs Neue das Bedürfnis, den Kontakt wieder zu vertiefen.

Die andere Möglichkeit ist, dass du offen auf deine alten Freunde zugehst & direkt sagst:

„Ich möchte nicht mehr länger mit euch befreundet sein. Grund dafür ist, dass ich jetzt andere Interessen & große Ziele habe. Beispielsweise will ich nicht mehr am Wochenende in die Disco, sondern auch an den Tagen an meiner Selbstständigkeit arbeiten. Das bedeutet für uns, dass wir keine gemeinsamen Interessen & somit auch keine Gesprächsthemen haben, die uns alle interessiert. Lasst uns also hier einen Cut machen & getrennte Wege gehen.“

Das ist jetzt nur ein Beispiel, wie ich das machen würde.

Ob das für dich in der Form authentisch bzw. machbar ist, weißt du besser als ich. Achte lediglich darauf, dass du den Kontaktabbruch erklärst & begründest, damit die andere Person das richtig verstehen kann.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass ein glatter Strich gezogen wird, wo beiden Seiten klar ist, dass es vorbei ist.

Der Nachteil ist, dass viele sich nicht trauen, so offen & direkt zu reden.

Keine der beiden Methoden ist besser oder schlechter als die andere. Höre deswegen auf dein Gefühl, mit welcher Art du dich besser fühlst.

Bonus

Extra Tipp zum Kontaktabbruch

Habe kein schlechtes Gewissen dabei. So hart wie das vielleicht wieder klingen mag, doch sind deine alten Freunde selbst mit Schuld daran.

Denn wenn sie dich unterstützen & bestärken würden, dann würdest du dich ja nicht von ihnen trennen.

Du trennst dich ja nur, weil sie deinen Weg nicht akzeptieren & dich weiterhin klein halten wollen. Nimm dir also die möglichen abwertenden Kommentare von ihnen nicht zu Herzen.

Neues Umfeld in Null Komma nichts

So du hast dich also erfolgreich von deinen alten Freunden getrennt, beziehungsweise von einem Teil davon.

Jetzt gilt es den leer gewordenen Platz wieder zu füllen.

Dazu musst du dort hin, wo Anhänger deiner Interessen sind. Also Facebookgruppen, Coworkingspaces, Seminare, Onlineschulen, Workshops, Netzwerktreffen und und und.

Es reicht aber auch nicht einfach nur da zu sein & darauf zu hoffen, dass andere dich sehen & gleich eine tiefe Freundschaft mit dir anfangen.

So gehts leider nicht.

Du musst selbst aktiv werden.

Schreibe Posts in die Gruppen, sei aktiv in der Onlineschule dabei.

Schreibe Kommentare.

Doch vor allem: Schreib dir sympathische Menschen direkt an.

Bei offline Events bringt es auch nichts, dich nur in eine Ecke zu stellen.

Misch dich mitten in die Menge.

Gehe aktiv auf Menschen zu.

Ja es ist ein mega Schritt aus deiner Komfortzone heraus, doch der Schritt wird sich lohnen.

Wie auch sonst überall gilt auch hier:

Gehe nicht davon aus, dass du mit jedem Menschen der sich persönlich weiterentwickelt hat, warm wirst. Wir sind alle nur Menschen & das heißt auch, dass du nicht mit jedem der open minded ist zurechtkommen musst.

Bleib dran

Umfeld verlassen & ein neues Aufbauen ist kein Zuckerschlecken.

Es ist herausfordernd.

Du wirst womöglich mit vielen Ängsten & Blockaden konfrontiert werden.

Lass dich davon aber bitte nicht abhalten.

Bleib dran.

Es wird sich lohnen ein positives, unterstützendes Umfeld zu haben!

Ich wünsche dir nun viel Spaß und vor allem Erfolg beim Aufbau deines neuen Umfelds!

Hast du noch Fragen dazu oder möchtest du deine Erfahrungen dazu teilen, dann ab in die Kommentare damit! Ich freue mich sehr darauf.

Gern bekommst du auch persönliche Unterstützung von mir dabei. Schau hier vorbei(klick) & schreib mir. Dann packen wir dein positives Umfeld gemeinsam an.

Du bist wundervoll
Deine Natalie

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NM - 003 - Umfeld veraendern - - 23. April 2018

[…] Den Blogartikel zu dieser Folge findest du hier: https://nataliemueller.net/umfeld-aendern/ […]

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